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Willkommen auf der Homepage der Gesellschaft zu Schuhmachern Bern

Michel Voutat, ObmannLiebe Stubengenossinnen, liebe Stubengenossen,


Voraussichtlich im Juni 2018 wird das burgerliche Stimmvolk über neue Satzungen der Burgergemeinde Bern abstimmen. Worum geht es?


Die geltenden Satzungen werden den aktuellen Bedürfnissen nicht mehr vollumfänglich gerecht. Sie stammen aus dem Jahr 1998 und haben bereits einige Teilrevisionen erlebt. Am 12. September 2016 hat der Kleine Burgerrat beschlossen, eine Satzungsrevision in Auftrag zu geben. Ziel der geplanten Revision ist es einerseits, die Satzungen an die heutige Zeit anzupassen, und andererseits, die Grundlagen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Burgergemeinde für die nächsten 15 bis 20 Jahre zu schaffen. Der vorgeschlagene Entwurf enthält einige neue Regelungen und systematische Änderungen. Eine entsprechende Anpassung der bestehenden Satzungen im Rahmen einer Teilrevision würde zu einem unübersichtlichen, schwer lesbaren „Flickwerk“ führen.


Im Interesse der Lesbarkeit wurde deshalb eine Totalrevision vorgeschlagen. Die Satzungen werden mit einer neu formulierten Präambel eingeleitet. Zu den Aufgaben der Burgergemeinde enthält der Entwurf keine grundlegenden Neuerungen. Neu erwähnt wird das Engagement in Kultur und Gesellschaft als angestammte Aufgabe. Neu sind auch die Bestimmungen über das Verhältnis der Burgergemeinde zu den Gesellschaften und Zünften. Die Satzungen enthalten dazu eine Grundsatzbestimmung und sehen eine Burgerkonferenz als Plattform für den Informations- und Meinungsaustausch vor. Ausdrücklich erwähnt wird überdies, dass die Burgergemeinde Aufgaben von Gesellschaften und Zünften übernehmen kann, wenn diese darum ersuchen. Unter den burgerlichen Institutionen wird neu das Berner Generationenhaus erwähnt.


Neu sind ebenso einzelne Kommissionen, nämlich die Kommission des Berner Generationenhauses und, im Sinne einer Umsetzung des Kulturleitbildes, die Kommission «Engagements in Kultur und Gesellschaft» und die Förderkommission Künste. Teilweise neu sind auch die Bestimmungen über die Zuständigkeiten und das Zusammenwirken des Kleinen Burgerrats und der Kommissionen. Inhaltlich neu geregelt wird die Zuständigkeit zur Erteilung des Burgerrechts. Das am 1. Januar 2018 in Kraft getretene Gesetz über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht sieht vor, dass Burgergemeinden das Burgerrecht zusichern, jedoch nicht erteilen können. Die Genehmigung des Zusicherungsentscheids, bzw. die Erteilung, bleibt dem kantonalen Amt für Migration und Personenstand vorbehalten.


Das Vorgesetztenbott (VGB) unserer Gesellschaft hat den Satzungsentwurf diskutiert und sich an der Vernehmlassung beteiligt. Das VGB findet die neuen Satzungen verständlich, lesbar, modern und sachlich richtig. Sie legen nach meiner Meinung die richtige Grundlage für die Organisation und Weiterentwicklung der Burgergemeinde sowie für das Verhältnis der Zünfte und Gesellschaften zur Burgergemeinde. Wir empfehlen Ihnen deshalb eine Annahme der neuen Satzungen in der burgerlichen Volksabstimmung im kommenden Juni.


 

Härzlechi Schuemacher-Grüess 

Michel Voutat, Öje Obme

28.3.2018

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