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Willkommen auf der Homepage der Gesellschaft zu Schuhmachern Bern

Michel Voutat, ObmannLiebe Stubengenossinnen, liebe Stubengenossen,



Unsere Gesellschaft verwendet beträchtliche Mittel für den Unterhalt unserer Liegenschaften. Die Bewahrung des historischen Stadtbildes sowie die Instandhaltung der Immobilien für unsere Mieterinnen und Mieter sind uns ein grosses Anliegen. Fast auf jeder Sitzung beschäftigt sich das Vorgesetztenbott mit dem Betrieb und Unterhalt unserer Immobilien. Dabei werden die Vorgesetzten beraten von der Baukommission, die sich aus kompetenten Fachleuten, alles Zunftangehörige, zusammensetzt.

Auch die Burgergemeinde legt grossen Wert auf den Erhalt von alter Gebäudesubstanz in der Altstadt, die seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Liegenschaftsverwaltung verfügt über ein beeindruckendes Portfolio: Attraktive Altstadthäuser, Grossüberbauungen, über 600 Baurechte, rund vierzig Landwirtschafts-Pachtbetriebe, achtzehn Forsthäuser, über 2000 Mietverträge sowie die St. Petersinsel gehören dazu.

Mit investitionsintensiven Grossprojekten setzt die Burgergemeinde zudem städtebauliche Akzente, welche die Bevölkerung erfreuen und die öffentliche Hand entlasten: Pionierhaft war der Schritt vom Burgerspittel zum Berner Generationenhaus, das sich die Burgergemeinde 100 Millionen Franken kosten liess. Am Bahnhofplatz untergebracht sind die Burgerverwaltung, zwölf ausgewählte soziale Institutionen sowie in vier Wohngruppen 35 Betagte mit Pflegebedarf. Mit seinem vielschichtigen Angebot leistet das Berner Generationenhaus einen sozialen wie kulturellen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt der Bernerinnen und Berner. Als Tagungsort bietet es zahlbare Räume für Anlässe, Konferenzen und Bankette. Das Haus wurde 2014 eröffnet und ist seit Januar 2019 eine Institution der Burgergemeinde Bern.

Von 2014 - 2016 umgebaut wurde der Archiv- und Bibliothekskomplex an der Münstergasse. Die Universitätsbibliothek (heute Bibliothek Münstergasse) und das Handschriftenarchiv der Burgergemeinde (Burgerbibliothek) erhielten für 37 Millionen Franken ein neues Outfit. Die Haustechnik wurde komplett erneuert, die beiden historischen Lesesäle im Erdgeschoss durch einen modernen Lesesaal ergänzt. Saniert wurden auch der Dachstock sowie die Büros der Angestellten. Die gegen aussen offene Lesbar im Erdgeschoss lädt zum Verweilen ein.

Nach einer aufwändigen Gesamtsanierung wurde im September 2019 das neue Casino Bern eingeweiht. 72 Millionen Franken kosteten der Ersatz der Leitungstechnik, das Restaurant, die Küche sowie die beiden traditionellen Säle. Das «Haus für alle, die Schönes zelebrieren» (Eigenwerbung Casino) ist zugegebenermassen nicht ganz billig. Aber es wirkt mit Sicherheit über Bern hinaus und kommt auch den umliegenden Kulturbetrieben und Restaurants zugute.

Bereits hat die Burgergemeinde ein neues Grossprojekt in der Pipeline: Zusammen mit Kanton und Stadt möchte sie das Museumsquartier im unteren Kirchenfeld neugestalten: 11 Museen und kulturelle Institutionen sollen verbunden und damit aufgewertet werden. Die kulturinteressierte Stadtbevölkerung würde profitieren, der Tourismus auch.

Die ersten Kostenschätzungen haben zu reden gegeben. 250 Millionen soll das Mammut-Projekt kosten, wobei sich Burgergemeinde und öffentliche Hand die Investitionen teilen würden. Ob diese hohe Ausgabe angesichts der Schuldenbremse sowie weiterer Grossprojekte Sinn macht, müssen die Politikerinnen und Politiker entscheiden. Gut möglich, dass die Kosten für die Museumsinsel deutlich bescheidener ausfallen werden als anfänglich genannt. Bereits heute aber kann die Burgergemeinde stolz darauf sein, nach dem Wiener Vorbild die Idee eines «Museumsquartiers» auch für Bern lanciert zu haben.

Es wäre eine Illusion zu glauben, dass die burgerlichen Grossprojekte überall auf Applaus stossen. Zu gross, zu teuer, zu protzig, unnötig, finden einige Kritiker.

Ich denke, wir brauchen in unserer schönen Stadt vor allem eine gute Durchmischung von attraktiven Wohnungen, modernen Kulturstätten, gewinnbringenden Geschäftsliegenschaften und exquisiten Restaurants. Mit diesem Rezept wird die Altstadt lebenswert. Für mich steht zudem fest: Ohne die Burgergemeinde, die Gesellschaften und Zünfte wäre Bern nicht das Juwel, das die Stadt heute ist.


 

Härzlechi Schuemacher-Grüess 

Michel Voutat, Öje Obme

29.10.2019

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06.03.2020 19:00
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27.05.2020 13:00
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16.10.2020 18:00 - 20:00
Tanzkurs vor dem Zunftfest - Anmeldung obligatorisch bei der Stubenmeisterin
 
17.10.2020 19:00
Zunftfest 2020, Casino Bern (Anmeldung obligatorisch)

 

 
04.12.2020 18:30
Grosses Bott, Zunftstube